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Schwimmen Trainingslog

Schwimmkurs

Erste Lektion, Mittwoch 15.11.23, 17:45. Ich komme wenige Minuten zu spät, bin zum ersten Mal in der Traglufthalle in Zuchwil. Eintritt wird von meinem Arbeitgeber übernommen – merci! Alles ist gut angeschrieben. Ebenfalls in der Halle ist ein Schwimmclub am Trainieren und ein paar Feierabendschwimmer. Caroline, die Kursleiterin ist freundlich und lässt mich gleich individuell starten. Die andern unserer Gruppe schwimmen bereits. Das Wasser ist überraschend warm.

Was ich geübt habe, kann ich bereits nicht mehr im Detail wiedergeben, aber sicher ein paar Längen à 50m mit Flossen, ein paar mit dem Pull-Buoy, ein paar normal, mit Paddel, mit einem Arm, mit 4-er- und dann 5-er-Atmung. Ich spüre jedenfalls jetzt meine verkrampften Waden.

Was ich mitnehmen muss:

  • Arm ganz nach vorne strecken für wenig Widerstand
  • Kurz mit gestrecktem Arm gleiten, bevor wieder gezogen wird
  • Hand hinten gleich wieder aus dem Wasser nehmen und hoch über dem Kopf nach vorne bringen
  • Arm eng am Kopf gestreckt wieder ins Wasser.
  • Gesicht mehr gegen unten richten
  • Atmen starten, kurz bevor die Hand aus dem Wasser kommt
  • und dazu aus den Oberschenkeln paddeln, aber diese nicht anziehen – nur leicht bewegen.

Das ist alles zusammen etwas viel und ich komme zeitweise recht ausser Atem. Aber ich habe noch Zeit und Caroline ermutigt mich: «Da kann man noch viel verbessern» und «Beim Schwimmen vergibt man am Inferno-Triathlon nicht allzu viel, wenn man nicht so schnell ist.»

Trotzdem war ich eine knappe Stunde recht aktiv im Wasser und bin nicht komplett ausgekotzt, sondern fühle mich eigentlich recht gut – Ziel für heute erreicht. 😊

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Schwimmen lernen

Für mein Jahresziel «Inferno-Triathlon» macht mir das Laufen keine Sorgen. Mountainbike geht auch einigermassen und auf dem Renner sitze ich ebenfalls genug, um den Teil zu schaffen. Mein grosses Sorgenkind ist die Schwimmerei. Mir gefällt das nicht und ich bin nach wenigen Hundert Metern körperlich absolut erschöpft. Immerhin hat diese Disziplin keine Höhenmeter 😉

Um am Inferno-Triathlon die 3.1 km über den Thunersee unbeschadet zu überstehen, muss ich noch ziemlich etwas tun. Ich bin ja gerne ab und zu in der Aare und habe mich auch schon mal für die Crawl-Technik interessiert, aber meine in Strava registrierten Schwümme sind bisher genau zwei:

  • 14.07.2021 in der Aare (treiben lassen): 43min, 1800m, 3hm (abwärts).
  • 27.07.2021 über Mittag im Hallenbad Burgdorf (weil das für Ypsomed-Mitarbeiter gratis ist und weil ich mir vorgenommen habe, ab und zu zu schwimmen): 25min, 700m (wenn ich die Längen richtig gezählt habe)

Ich habe schon noch ein paarmal etwas Kraulen geübt – aber kaum mehr als 10min am Stück.

Also: Ich muss da noch richtig ran! Auf mehrfachen Hinweis am besten mit einem Crawl-Kurs, also melde ich mich spontan in Zuchwil an. Mit dem Velo erreichbar, nicht zu teuer, passender Termin. Heute Abend geht’s los. 3 Lektionen sind bereits durch, aber 8x 60min folgen noch und die Daten passen mir.

Der Kurs sei für Fortgeschrittene, welche «100m mit Seitenatmung ohne grosse Pause» schaffen. Ich bin ziemlich sicher, dass ich nach 4 kurzen Längen fix und fertig sein werde… Aber das muss gehen…

Jetzt fehlt mir nur noch eine Uhr, um mein Schwimmtraining zu überwachen und weil ich nicht während dem Schwimmen auch noch Längen zählen kann.

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Trainingslog

Über den Berg und zurück

Sonntag. Die Familie im Kino. Super Wetter. Zeit für einen längeren Lauf. Diesmal aber ohne Stöcke und wieder mal eine andere Route, bevor mir das wunderschöne Stigenlos noch verleidet. Aber natürlich mit genügend Höhenmetern.

Der Weg als Ziel: Balmfluhköpfli – Balmberg – hinten runter – ev. Wolfsschlucht – Gänsbrunnen und über den Weissenstein zurück. Wenn ich nicht mehr mag, kann ich mit dem Zug oder mit der Gondel runter.

Das erste Zwischenziel Balmfluhköpfli vor Augen (Felsnase rechts oben)

Auf dem Wanderweg von Fallern hoch entscheide ich mich spontan für den Hornpfad – steile Stufen passen ja zum 24h-Challenge-Training. Ich bin zügig unterwegs, vor allem, weil es in der Höhe schon recht windig ist und in der Ferne auch schon mal ein brechender Ast zu hören ist. Plötzlich springt sogar noch ein rostiges Fass den Berg hinunter. Immer wieder suche ich nach Deckung und warte ab, bis wieder eine Sturmböe vorbei ist. Oder ich eile am noch stehenden Totholz vorbei.

Der blaue Himmel ist weg, aber die Aussicht immer noch prächtig.

Oben ist es kalt und windig. Schnell weiter durch den Schnee zum Wanderweg auf den Balmberg. Ich freue mich auf die schöne Schlucht hinten runter Richtung Welschenrohr. Dort auf der Rückseite wird es wohl auch weniger windig sein.

Winter? Gehen?? Weiter rennen 🙂 (das Schild ist berechtigt, wenn mehr Schnee liegt oder vereiste Flächen entstehen)
Schöne kleine Schlucht…
…mit coolem Quellbrunnen.

Deutlich oberhalb Welschenrohr geht der Weg nach links Richtung Gänsbrunnen, resp. bald wieder hoch auf den Weissenstein. Der etwas monotone Weg bietet noch eine schöne Sicht ins Thal und eine gute Gelegenheit, bei spürbarer Steigung doch noch gut im Jogging-Trott zu bleiben.

Blick auf Welschenrohr mit Bärenloch.

Der ortskundige aufmerksame Leser hat festgestellt, dass ich die Wolfsschlucht aus Sicherheitsgründen gestrichen habe. Auch auf der Nordseite schwanken die Bäume bereits bedrohlich. Also nichts wie wieder hoch und wieder runter, bevor es richtig stürmt. Die Gondelbahn ist wegen Sturm abgestellt und ich entscheide mich für den Abstieg vom Hinterweissenstein, in der Hoffnung, dass es dort weniger windet.

Gute Alpensicht dank Föhnsturm

Der Abstieg war dann tatsächlich windstill im Windschatten der Geissfluh. Auch unten im Wald noch keine Spur von Sturm. Gut so. Ganz locker auslaufen bis nach Hause.

Bis zum nächsten Mal.

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Schnee im Mondschein

Wieder einmal «3x Vertical run» zum 24h-Challenge-Training – schliesslich möchte ich die Strecke bei unterschiedlichen Bedingungen und möglichst detailliert kennen lernen. Und ich habe sie jetzt schon mit viel Laub, teilweise vereist, sumpfig und mit Schnee erlebt. Auch kenne ich mittlerweile die kritischsten Wurzeln und Metallpflöcke. Angst vor Stürzen habe ich jetzt weniger, aber der Respekt bleibt. Denn schon 2 Sekunden Abwesenheit sind auf einem Grossteil der Strecke viel zu lange. Und solchen Absenzen oder Unkonzentriertheiten werde ich in den vierundzwanzig Stunden der Entscheidung mit der Zeit immer mehr entgegenwirken müssen.

Wieder hatte ich die Stöcke dabei. Diese an den Wendepunkten immer wieder auf die korrekte Länge einzustellen, hat sich als sinnvoll erwiesen. Mein leicht schmerzender linker Ellenbogen dankt es mir.

Und Nachziehen der Schuhbändel macht sicher auch Sinn, damit die Zehen beim Abwärtsgehen nicht leiden.

Weitere Erkenntnis ist, dass ich von Anfang an schön Brot und Suppe essen will, wirklich seeehr langsam laufen/gehen muss und dass ich viel Material mitnehmen werde. Dieses liste ich mir jetzt nach und nach im separaten Beitrag Materialschlacht 24h-Challenge auf.

Das Training war anstrengend – nach 3 Aufstiegen war ich ziemlich fertig. Wahrscheinlich werde ich nach dem dritten Abstieg eine angemessene Pause benötigen. Schliesslich habe ich dann auch schon über 2000 Höhenmeter bewältigt.

Und das Training war richtig gut. Oben hatte es Schnee im Mondschein, so dass ich vom Nesselboden bis oben ohne Stirnlampe gelaufen bin. Unterwegs haben immer wieder mehrere Chutzen (Kauze) mit ihren Rufen die schöne Stimmung vervollständigt. Und ich war bis auf eine Hündelerin ganz unten mutterseelenallein. Das gefällt mir halt auch.

Ziel Vertical run und Sennhaus by night
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Materialschlacht 24h-Lauf

Nach und nach merke ich im Training zur 24h-Challenge, wie viel Zeugs ich mitnehmen möchte. Warme Socken wäre gut, mehrere Schuhe, eigene Suppe für die ersten paar Stunden, etc.

Hier meine Liste zur fortlaufenden Ergänzung. Damit ich dann ja nichts vergesse:

Nahrung:

  • Vollkornbrot
  • Suppe (Bouillon mit Ei?) -> vorhanden
  • Iso (Pulver)
  • Gel zur Not
  • Riegel für unterwegs
  • Bananen

Kleidung:

  • Schuhe: Bei Schnee oder Nässe die Snowcross; sicher meine Trailschuhe; zur Reserve dann noch meine alten Lieblingsschuhe
  • Jäckli
  • Halstuch, Stirnband, Handschuhe
  • Warme Socken, Ersatzsocken
  • Ersatzshirt

Technik:

  • Stöcke
  • Trinkrucksack mit Platz für die Powerbar und für’s Jäckli
  • Batterien in rauen Mengen – meine Stirnlampe ist nach 3 Aufstiegen schon wieder sehr schwach
  • Stirnlampe und Ersatzstirnlampe
  • Ladegerät für die zweite (unpraktischere) Stirnlampe und Handy
  • Powerbar, um das Handy unterwegs laden zu können
  • Wärmepad, welches sonst nur ungenutzt zu Hause liegt
  • Mätteli/Decken zum Ruhen

…laufend zu ergänzen.

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Meine Laufkarriere

Chancen eines 30km-Arbeitswegs

Seit Februar 2020 habe ich meinen komfortabel kurzen Arbeitsweg von 2 km gegen neu 30 km eingetauscht. Das heisst: Mittag nicht mehr zu Hause essen und knapp 2h täglich länger unterwegs. Das Velofahren – hat immerhin 8 km ausgemacht – fällt ebenfalls weg.

Das bietet aber auch Chancen, wenn man sie wahrnimmt: Sicher mal die kürzeren Mittagspausen mit besserer Integration in den Arbeitskollegenkreis und die Zeit im Zug, welche für die morgendlichen Nachrichten, zum Lesen, für Online-Recherchen und -Bestellungen und natürlich zum Bloggen genutzt werden kann.

Aber vor allem – und darum geht es hier ja – sind das neue sportliche Perspektiven:

  • Die Laufgruppe, welche mind. 3-mal wöchentlich Gelegenheit zum mittäglichen Training bietet.
  • Möglichkeit zum Schwimmen über Mittag.
  • Ab und zu nach Hause laufen. Die 30km sind tipptopp als Vorbereitung für längere Läufe wie die 100km von Biel.
  • Ab und zu mit dem Velo fahren (kaufe ich noch bei nsc-bike.ch) – zusammen mit dem Schwimmen gibt das doch ein ausgewogenes Training – und wer weiss – auch ich komme noch ins Triathlon-Alter 🙂

Jetzt am zweiten «Arbeitstag» habe ich jedenfalls meine Laufsachen dabei und hoffe, die nächsten Wochen und Monate noch viel über geändertes Training und neue Erfahrungen schreiben zu können.

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Trainingslog

Armtraining mit Stöcken

Wegen einem verregneten Wochenende verschiebe ich mein Training vor. Geplant ist etwas Übung mit den Stöcken und weiteres Einlaufen der Snowcross-Schuhe. Nicht zuletzt geniesse ich einfach den kleinen Schönwetterteil des Wochenendes auf der Route Falleren-Röti-Weissenstein.

Die Snowcross kommen zwar kaum zum Zug – es geht lediglich einige Meter durch den Schnee. Trotzdem bin ich froh um wasserdichte Schuhe, geht es doch ein paar mal durchs Wasser, resp. Schneematsch – vor allem am oberen Teil des Abstiegs.

Also bei Schnee oder Sumpf werde ich an der 24h-Challenge mit den Snowcross beginnen, damit die Füsse noch eine Weile trocken bleiben. Später kann ich dann auf bequemere Schuhe umsteigen.

Schönes Plätzli unterwegs.
Snowcross mit Schnee.
…doch noch Schnee(-matsch) auf abschüssigem Weg.