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Triathlon tracken

Schwimm- und Lauf-Segmente kann ich inzwischen mit der «Lap»-Taste meiner Sportuhr unterteilen, aber wie tracke ich den ganzen Triathlon als eine Aktivität? Idealerweise mit separatem Mountainbike-Teil?

Wahrscheinlich hilft da das fenix 7-Benutzerhandbuch, Abschnitt «Erstellen von Multisport-Aktivitäten«:

Und damit habe ich den Inferno-Triathlon gleich rasch eingerichtet. War wirklich einfach und während dem Umständlichen Tippen des Aktivitätsnamens auf der Uhr hat sich mein Handy gemeldet und die praktische Eingabe per Handy angeboten.

Auto-Pause, Auto-Runde und Alarme sind ausgeschaltet, Wechselzeiten sind aktiviert. Muss dann mal üben beim Training…

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Schwimmen

Schwimmen mit Uhr und ohne Beinschlag

Inzwischen ist die 3. Schwimmstunde durch und die vierte habe ich wegen Geschäftsreise verpasst. Dafür war ich sonst noch dreimal schwimmen.

Wie das mit der Uhr geht, ist inzwischen klar: Man startet die Schwimmbad-Aktivität, schwimmt vollständige Längen im selben Schwimmstil und kann mit der Runden-Taste Pausen starten und beenden. So sind einzelne Abschnitte mit z.B. unterschiedlichem Schwimmstil auswertbar und die Pausen sind auch erfasst. Für gute Messungen sollte man sich deutlich von Beckenrand abstossen und eben unterwegs nicht den Schwimmstil ändern und keine Pausen machen.

Damit wurde ein erster Vergleich über abwechslungsweise 200m Brust und Crawl möglich. Im Brustschwumm habe ich kaum 2:45 min pro 100m erreicht aber mit meinem (noch) schlechten Crawlstil bis 2:20, also deutlich schneller.

Generell gefällt mir die Uhr, auch wenn die knapp 80g Gewicht schon spürbar sind. Die gute Konfigurierbarkeit lässt einen aus dem grossen Funktionsumfang das Gewünschte anzeigen und nutzen. Die ganzen Meldungen konnte ich abschalten, damit die Uhr nicht ständig piepst und vibriert. Endlich habe ich auch den Inaktivitätsalarm gefunden und abgestellt. Und der Wecker weckt zuverlässig.

Zum Schwimmen gibt es eine weitere Erkenntnis: Das Paddeln mit den Beinen verbraucht in erster Linie viel Sauerstoff. Darum schwimme ich aktuell ohne Beinschlag. Damit kann ich mich besser auf die Arme konzentrieren und kriege genug Luft.

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Halt doch mit Sportuhr

Bisher hielt ich es nicht für nötig, meine Körperdaten zu erfassen. Schliesslich ist der Untertitel dieses Blogs ja auch «Ideen zum Lauftraining nach Körpergefühl». Ich habe bisher noch nie den Puls während meinen Laufrunden gemessen, sondern einfach Höhenmeter mit Strava (auf dem Handy) gesammelt und Intervalle mit erhöhter Leistung sporadisch spontan nach Lust und Laune eingebaut.

Jetzt hat sich alles geändert. Weil ich im Wasser das Handy nicht mitnehmen kann und somit keine Chance habe, irgendwelche Zeiten zu erfassen und mich mit den Längen sowieso immer verzähle, brauche ich eine Sportuhr. Nach stundenlangem Lesen von Vergleichsberichten und dem Erstellen einer umfassenden Evaluationstabelle habe ich mich dann für eine Standard Garmin fenix 7 entschieden. Die Forerunner 965 hat das Rennen ganz knapp nicht gemacht, ausschliesslich wegen der Wasserdichtheit bis 5 ATM, was leider nicht für’s Freiwasserschwimmen und schon gar nicht für’s Wingfoilen reicht.

Meine Anforderungsliste wurde mit der Recherche laufend länger und richtete sich nach meinen Hauptbedürfnissen:

Konkret müssen dazu folgende Muss-Features vorhanden sein:

  • Offline-Karten zur Navigation
  • Freischwimmen
  • Längen zählen
  • Akku > 24h (mit GPS)
  • Touch abschaltbar

Wunschanforderungen sind:

  • Amoled-Display
  • Akku > 40h
  • Ausschaltbar
  • Touchscreen
  • Leicht (Gewicht)
  • Multiband-GPS
  • «Komoot-fähig»
  • Preis < 500

Sicher nicht nötig sind:

  • Solar
  • Apps

Dank anstehendem Black Friday und Geburtstags-Gutschein kostete die Uhr moderate Fr. 399.-, was aktuell sehr gut ist für eine Highend-Uhr mit 57h Laufzeit mit GPS. Anstelle des Amoled-Displays ist ein sogenanntes MIP-, resp. LCD-Display eingebaut, welches bei hoher Helligkeit durch das Aussenlicht auch heller wird und gem. Testberichten an der prallen Sonne besser abschneidet. Das Gewicht von 79g ist im Vergleich mit ähnlichen Uhren gut, wobei halt das Stahlgehäuse gegenüber den Titangehäusen noch ein paar Gramm drauf schlägt. Deutlich leichter wäre die Forerunner 965 mit nur 53g (und auch «nur» 31h Akkulaufzeit) dank Kunststoffgehäuse. Ansonsten sind gem. Datenblatt alle Muss- und Wunschanforderungen erfüllt und noch viele weitere Spielereien, welche sich z.T. sicher auch noch als sehr nützlich zeigen.

Meine Erfahrungen mit der Uhr folgen später. vorerst muss ich mich noch an die Bedienung gewöhnen und alles schön einrichten. Eine erste Erkenntnis: Längen zählen funktioniert nicht korrekt, wenn nach der halben Länge eine Pause gemacht wird. Ev. ist auch ein Wechsel des Schwimmstils auf halber Länge problematisch. Ein anderer Uhrenträger im Schwimmkurs hat sich jeweils Abschnitte gestoppt. Vielleicht ist das besser – muss noch raus kriegen, wie man das macht…