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Meine Laufkarriere

Laufkalender 2026

Mit neuer Motivation werde ich mich im 2026 sportlich wieder verbessern und einige wunderschöne Läufe absolvieren.

Mein Laufkalender steht grösstenteils, wenn auch die Anmeldung bei einigen Läufen noch nicht möglich ist.

Frühling: Der Aufbau

  • 10. Januar: SSWR (Arosa, bereits vorbei)
  • 01. März: 10 km de Payerne (angemeldet)
  • 21. März: Bergmarathon Hohe Winde (Laufental, angemeldet)
  • 24. Aprli: JTT Tüfelsschlucht-Berglauf
  • April-Option: Courses du Mont-Terrible
  • 1. Mai: JTT Wengi-Berglauf
  • 9. Mai: GP Bern
  • 30. Mai: Swiss Canyon Trail 51K (Val de Travers, angemeldet)

Sommer: Die grossen Berge

  • 3. Juni: Evtl. Gempen-Berglauf
  • 6. Juni: Mit Ypsomed auf die Niesentreppe (angemeldet)
  • 6. Juni: Wieder ohne Bieler 100-er (wäre zuviel)
  • 13. Juni: Niesentreppenlauf (wenn ich ausgelost werde…)
  • 27. Juni: Swiss Iron Trail T78 (Savognin, angemeldet)
  • 4. Juli: Leider ohne Gornergrat Zermatt Marathon (wäre zuviel)
  • 18. Juli: Swissalpine Flims K42 (angemeldet)
  • 25. Juli: Eher nicht, aber vielleicht nächstes Jahr: Barrhorn Skyrun
  • 8. August: Auch eher nicht: Sierre-Zinal
  • 15. August: Inferno Triathlon (Die Revanche – hoffentlich ohne Murgang oder Gewitter!)
  • 30. August: Weissensteinlauf

Herbst/Winter: Dranbleiben

  • 5. September: Jungfraumarathon (unsicher wegen Backyard)
  • 12.-14. September: Backyard Ultra Jegenstorf
  • 19. September: Wisenberglauf
  • 11. Oktober: Napfmarathon
  • 24./25. Oktober: Transruinaulta/Transviamala
  • 1. November: Gantrisch Trail (wenn möglich)
  • 31. Dezember: Silvesterlauf Bettlach

Es wird Zeit, die Laufschuhe wieder öfter zu schnüren. Wir sehen uns auf der Strecke – oder hier im Blog beim nächsten Update!

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Rückblick und Neustart

Es ist ruhig geworden hier auf laufgern.ch. Ziemlich ruhig. Um genau zu sein: Seit anderthalb Jahren habe ich nichts mehr geschrieben. Aber wie das Leben so spielt, verschieben sich Prioritäten manchmal schneller, als man «Blogpost» tippen kann. Jetzt ist es aber Zeit für ein Lebenszeichen und einen ordentlichen Wrap-up – denn passiert ist eine ganze Menge.

Erfolge, Lektionen und nasse Füsse

Auch wenn hier nichts zu lesen war, habe ich meine Vorsätze aus dem Jahr 2024 nicht einfach über Bord geworfen, sondern angepasst und mit ins Jahr 2025 genommen. Einiges hat geklappt, anderes… nun ja, sagen wir, es war lehrreich.

Vorsätze 2025
  • Kaltes Wasser: Das kalte Duschen ziehe ich nach wie vor eisern durch. Das Eisbaden hingegen ist etwas eingeschlafen, schlicht weil «meine» Gruppe weggezogen ist. Trotzdem: Anfang Dezember 2025 war ich zum zweiten Mal beim Blauseeschwimmen. Kalt, klar, grossartig.
  • Englisch: Hier bin ich stolz auf meine Konstanz. Auf Duolingo habe ich kürzlich den 365-Tage-Streak geknackt. Sicher, das Niveau ist einfach, aber ich bin fest davon überzeugt: Steter Tropfen höhlt den Stein, und das eine oder andere Wort bleibt definitiv hängen.
  • Gesundheit & Verzicht: 2025 war das Jahr des Verzichts – im positiven Sinne. Ganze 9 Monate habe ich komplett auf Alkohol verzichtet. Im Herbst gab es eine kleine «Durststrecke» (mit dem Höhepunkt im All-Inclusive-Urlaub), aber gegen Jahresende wurde es wieder trocken. Dazu habe ich mehrere «Zuckerfrei-Monate» eingelegt. Das Gefühl dabei war erstaunlich gut, was ich stark auf die Kombination mit den kalten Duschen und dem Alkoholverzicht zurückführe. Eigentlich wollte ich mich im 2025 bereits mit mehr Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten ernähren. Das war nichts, aber soll noch ‚was werden.
  • Finanzen: Mein Daytrading ist komplett eingeschlafen. Dabei habe ich auch über ein Jahr lang komplett verpasst, dass eine Börse mit rund einem Drittel meines Einsatzes bankrott ging. Lehrgeld, im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Tech & KI: Während andere noch überlegen, ist KI für mich Alltag geworden. Aktuell stecke ich in meinem zweiten CAS in diese Richtung. Meine «KI-Nutzung» ging von ChatGPT kurz zu Deepseek, dann zu Claude und mittlerweile bin ich bei Gemini gelandet (die mich auch für diesen Beitrag merklich unterstützt hat) – die kostenlose Studentenlizenz macht’s möglich.
  • Was nicht geklappt hat: Früher ins Bett gehen, «sinnvollere» Filme schauen und mehr Posts auf Social Media (bis auf ein paar Ergänzungen auf Insta «malprobiert»)… diese Vorsätze waren praktisch chancenlos. Aber ganz ehrlich? Es stört mich nicht weiter. Und mein Handy-Game-Rückfall (diesmal mit Hill Climb 2) war harmlos, überschaubar und bereits wieder überwunden. Man muss seine Kämpfe wählen.

Inferno, Gewitter und fehlende Motivation

Kommen wir zum Elefanten im Raum: Dem Sport. Nach dem Inferno Triathlon 2025 habe ich das Training schleifen lassen. Ja, er fand statt! Keine Absage diesmal. Allerdings machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Wegen eines heftigen Gewitters musste ich in Mürren abbrechen. Immerhin habe ich diesmal nur die letzten Kilometer verpasst.

Bis dahin lief der Inferno eigentlich gut und hat mir sehr gefallen – mit einer grossen Überraschung: Obwohl ich auf dem Velo bewusst zurückhaltend unterwegs war, konnte ich mich danach kaum mehr bewegen und hatte schmerzende Fussohlen. Ich musste mich regelrecht zum Laufen zwingen.

Was 2026 bringt (und warum ich das hier schreibe)

Für das neue Jahr bleiben die Klassiker bestehen: Kein Alkohol, wenig Süsses und weiterhin kalt duschen.

Aber der wichtigste Vorsatz, und eigentlich der Hauptgrund, warum ich heute wieder in die Tasten haue, ist: Wieder mehr Sport. Dazu gehört die Wiederaufnahme des Trainings im Triathlon-Club und ein gut gefüllter Laufkalender, den ich im nächsten Post platziere…

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Trainingslog

Inferno Bike Test

Heute Fahrt nach Stechelberg – schliesslich muss ich da dann am Vortag zum Triathlon auch Einchecken und am Abend nach Mürren zur Pasta-Party und zum dringend empfohlenen Briefing.

Nach kurzer Überlegung in Zweilütschinen oder Lauterbrunnen zu parkieren, entschied ich mich für Stechelberg und fuhr nicht «einfach» nach Grindelwald, sondern gleich schon die Inferno-Strecke rückwärts. Ausser den Trails. Das ist weitgehend auf der Jungfrau-Marathon-Strecke. Auf der Kleinen Scheidegg und in Grindelwald ohne Pause gleich weiter, resp. zurück.

Beim Rückweg Mittagessen auf der Kleinen Scheidegg. Diese Pause wird wohl meine Zeit kaum verfälschen, da es danach nur noch runter geht.

Das war meine letzte Gelegenheit, um vor dem Inferno noch die Bikestrecke anzuschauen. Der Aufstieg von Grindelwald ist anspruchslose moderat steigende Asphaltstrasse, bis kurz vor der Kleinen Scheidegg noch etwas Schotter kommt. Gefällt mir nicht, ist aber gäbig zum Fahren.

Die Abfahrt gefällt mir, obwohl ich auf dem vielen Schotter etwas vorsichtig um die Kurven fahre…

Merke für den Event:

  • Aufstieg wird gut gehen – keine Sorge
  • Die grosse Trinkflasche 7.5dl ist sinnvoll – vor allem, wenn’s heiss ist.
  • Sonnenbrille ist für die Abfahrt ein Nachteil (im Wald auf dem Trail) – ev. Renner mit Sonnenbrille und Bike mit klarer Brille…
  • Fingerlinge wären gäbig. Sonst gibt’s schwitzige Hände
  • Sitzposition könnte sportlicher sein: Sattel weiter hinten, ev. sogar leicht höher; Lenker weiter vorne.
  • Die kurzen Radhosen mit dem riesigen gelben Polster gehen, wenn auch nicht wirklich angenehm, dafür einfach umzuziehen und eben – funktioniert.

Super Sache – Inferno kann kommen. Und die zwei Wochen bis dann mach‘ ich glaub nicht mehr zuviel, damit sich meine Hüfte regenerieren kann (ev. Sehne oder so etwas entzündet. Spürbar beim Anziehen des rechten Beins).

Ich bin optimistisch, dass ich den Anlass geniessen kann, obwohl nicht optimal vorbereitet. Immerhin bin ich:

  • 45min in der Aare geschwommen und werde noch am Ligerz-Schwimmen nächstes Wochenende üben können.
  • Mit dem Renner die Infernostrecke gemacht. Zwar gemütlich, dafür bin ich mit dem Renner von Langendorf angefahren und danach wieder heim.
  • Mit dem Bike heute bewiesen, dass deutlich unter 2h30 möglich sind, wenn das Wetter nicht zu warm ist.
  • Sonst im Leben genug Höhenmeter gejoggt, um es auch auf Schilthorn noch zu schaffen.

Die Abwechslung und die Regeneration beim Hinunterfahren helfen wahrscheinlich recht, um auch nach Stunden noch angenehm unterwegs zu sein.

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Zwischenstand Vorsätze

Ich habe in letzter Zeit wegen beruflich und privat guter Auslastung auf unnötige Dinge wie Blog schreiben verzichtet. Jetzt (Mittwochmorgen nach 2 Uhr) kann ich nicht schlafen und nutze die gewonnene Zeit für das da:

Die langen Pausen zwischen meinen Blog-Einträgen sprechen für sich: Meine Disziplin und/oder mein Elan nimmt ab. Trotzdem bin ich ganz zufrieden. Kurze Rekapitulation anhand meiner Taskliste der Vorsätze:

Kalt duschen:

Nach wie vor strikt eingehalten. Bin stolz, fühle mich stark und glaube einen deutlich positiven Effekt auf meine Gesundheit, Robustheit, Resilienz zu spüren – wie schon mal geschildert. Kürzlich hat mich Chrigu zu einem Schwumm in der Aare motiviert. Er im Neo und ich ganz cool und entspannt ohne (habe trotz Schliessung der Traglufthalle noch keinen gekauft) – bei 15° C.

KI im Alltag einbinden:

Wow! Wenn ich mich über ChatGPT unterhalte, komme ich immer ins Schwärmen. Ein paar meiner Anwendungsbeispiele:

  • Biologieprobe mit der Tochter vorbereiten. Dabei springen verständliche Erklärungen, Merksätze für die Phasen der Zellteilung, Eselsbrücken für Fachbegriffe und am Schluss ein Chatverlauf raus, welchen man am Morgen vor der Prüfung nochmal durchgehen kann.
  • Mögliche Ursachen bei Problemen im Federwickel-Prozess ergänzen. Und diverse andere Fragen aus der Berufswelt klären wie das Setzverhalten von Federn, Exportgebühren von Maschinen, Prinzip und Kontrolle der Widerstandserwärmung, Erklärung von «Comparative Advantage», etc.
  • Vermurkst formatierte Listen von Projektnummern aus dem SAP-Excel-Export bereinigen, damit sie an anderer Stelle im SAP als Tabellenfilter wieder eingefügt werden können. Spart eine Menge Zeit und Ärger.
  • Einen Naturheilpraxis-Stand für die örtliche Gewerbeausstellung planen. Die gute Idee eines Temperament-Matching-Quiz hat ChatGPT bis zur fertigen Frage- und Antwort-Tabelle unterstützt, aus welcher ich dann mit minimalem Aufwand via Word Quiz-Karten druckte. Dazu erhielt ich humorvoll und prägnant formulierte Auswertungstexte für «Welcher Humoral-Typ bin ich?»
  • Vier passende Filme für einen Abend mit einem befreundeten Paar vorschlagen.
  • Rasch zeigen, wie ich in InDesign Bild und Rahmen zusammen skaliere – und viele weitere Tipps für Wenignutzer komplexerer Software.
  • Html vereinfachen, YAML kontrollieren, Grafana/Flux-Abfragen generieren, Systemd-Unit-Files debuggen und so weiter und so fort…
  • Symbole unserer Planeten auflisten, damit ich die einfach rasch ins Word kopieren kann.
  • Endlich Lösungen kriegen für Aufgaben in Excel, zu denen ich keine Fachbegriffe kenne. So habe ich die saustarke SUMPRODUCT() kennen gelernt und aus befürchteten 3 Stunden Recherche und Verzweiflung ohne Lösung 15 Minuten Fleissarbeit mit Erfolgserlebnis gemacht.
  • Und das jüngste Highlight: Innert 1h ein Problem gelöst, an dem ich schon nächtelang verzweifelt bin: Scraping der Solaranlagen-Stringleistungsdaten mittels Playwright in Python, wo Selenium das klare aber offenbar hochdynamisch erzeugte DOM des Web-GUI einfach nicht sehen konnte.

Inferno-Triathlon:

Was gibt’s da zu sagen? Ich bin dran – zwar mit sehr moderatem Trainingsumfang, aber optimistisch. Schliesslich war die 24h-Challenge eine Freude und nutze ich jede Gelegenheit, die sich gerade so ergibt, z.B. für den oben erwähnten Aareschwumm bin ich hin- und mit Umweg zurück gejoggt. Oder auf dem Arbeitsweg nach Burgdorf lege ich ab und zu einen Sprint ein – und schliesse mich am Mittag der Jogging-Gruppe an.

Englisch lernen:

Na ja. Da hat der Elan deutlich nachgelassen. Schon lange keinen englischen Film geschaut oder englischen Podcast gehört. Schade. Falls ich wieder mal Musse für einen Film habe, schaue ich den auf Englisch mit englischen Untertiteln – abgemacht. Immerhin nutze ich DeepL und Leo rege und pflege immer noch meinen Leo-Trainer (Vocabulary) – trainiere aber kaum noch. Besser vielleicht jetzt, wo ich das verfluchte Royal Match wieder mal gelöscht habe.

Daytraden:

Nope. Egal.

Kryptokurs auf Garmin:

Braucht’s in dem Fall auch nicht. Ist eigentlich auch kein Vorsatz.

Bloggern auf laufgern.ch:

Ja, endlich wieder. Mir fehlt die Zeit. Besser vielleicht auch jetzt ohne Royal Match.

Gesund Ernähren:

Mit dem Zucker ist so eine Sache. Ziehe ich leider nicht konsequent durch. Ist wahrscheinlich nicht tragisch, weil ich trotzdem immer noch sehr viel weniger Süsses konsumiere als ohne Vorsatz. Eigentlich trotzdem ein Erfolg, der mich freut.
Dafür bin ich nach wie vor abstinent – mit Überzeugung und grossem Glauben an positive Auswirkungen.

Früher ins Bett:

Nope. Komme dank den anderen Massnahmen offenbar mit wenig Schlaf klar. Stört mich aber trotzdem ein wenig, dass ich das nicht schaffe.

Instagramm – ab und zu ein Föteli:

Hat auch stark abgenommen. Halb so wild – sieht eh kaum jemand.

Sinnvollere Filme:

Nope.

Lesen statt Gamen:

Nope. Schade. Was soll ich dazu sagen. Werde auch ohne Royal Match nicht lesen.

Overall bin ich sehr happy damit!

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Meine Laufkarriere

24h-Challenge reloaded

So lange nicht mehr geschrieben und dabei gibt’s viel zu erzählen.

Kürzlich fühlte ich mich unfassbar gut trotz wenig Schlaf und strenger Arbeit. Richtig glücklich. Ich glaube, die drastische Zuckerreduktion (schon länger kein kompletter Verzicht mehr), das kalt Duschen und vor allem der strikte Alkoholverzicht zahlen sich aus!

Ob das jetzt auch in sportlicher Hinsicht hilft, sehe ich vielleicht heute, resp. morgen Mittag. Nach meiner fünften 24h-Challenge! Ich werde mich jetzt mit Brot und Bananen eindecken, etwas ISO und Bouillon anrühren, ein paar Magnesium-Pülverli einpacken und dann mit drei Paar Schuhen, diversen Kleidern, Akkupack, Stöcken, etc. zum Bettlachberg hoch gehen. Ich freue mich. Endlich komplett Auslüften nach strengen Arbeitstagen. Zwar mit viel zu wenig Schlaf und dem Wengi-Berglauf noch in den Knochen, aber das spielt keine Rolle.

Oben angekommen, sehe ich Chrigu an der Sonne sitzend die eintreffenden Teilnehmer in die Startliste eintragen. Wetter gut, Stimmung gut und ein paar bekannte Gesichter von den vergangenen 24h-Challenges.

Aber zum Fazit: Das Wetter hat wie üblich schon noch umgeschlagen und wir waren eine lange Nacht bei Regen und starkem kaltem Wind unterwegs. Die Runde wurde aus Sicherheitsgründen um 3 Uhr gekürzt (nach 18 grossen Runden à 4.7km/350hm). Thomas Vetterli gewann mit 32 Runden, ich folgte mit 31 und Ivo Scherzinger mit 30. Das heisst, Everesting habe ich mit ca. 8750 hm knapp nicht erreicht, bin aber sehr zufrieden und auch am Tag danach körperlich tipptopp zwäg. Kann jedenfalls Treppen rauf springen und habe keine Einschränkung der Bewegung.

Ca. 2 Runden vor dem Morgenessen hatte ich einen grossen Einbruch und konnte kaum mehr joggen. Unter anderem auch, weil meine Füsse schmerzten, aber wahrscheinlich auch, weil ich schon länger keinen Appetit mehr hatte. Da steckt Verbesserungspotential.

Tipps fürs nächste Mal:

  • Everesting ist möglich – auch mit der kleinen Runde!
  • Eigenes Tempo laufen. Die gemeinsamen Runden mit Thomas haben sicher geholfen, durchzuhalten, aber dadurch lief ich auch nicht in meinem Optimum. Weder Warten noch Aufholen war sinnvoll.
  • Süssgetränke sind Scheisse (ausser ab und zu wenig Cola), dafür hätte vielleicht etwas mehr vom mir bekannten Iso nicht geschadet.
  • Brot essen, auch wenn keine Zeit und Appetit. Kann man auch gut auf einem gemütlichen Aufstieg essen.
  • Pausen kurz halten – geht nämlich gut, auch wenn man gerne noch etwas länger sitzen bleiben möchte.

Bezüglich Material:

  • Stöcke sind Gold wert
  • Meine günstigen Decathlon-Schuhe sind die besten, sofern gut eingelaufen!
  • Meine Garmin hat bestens durchgehalten (noch 38% nach dem Lauf) – im Gegensatz zu einigen Uhren anderer Teilnehmer.

Regeneration:

  • Nach dem Lauf ausnahmsweise warm geduscht (aber am Montagmorgen wieder kalt)
  • Montag wieder Treppe hochgejoggt wie immer
  • Mittwoch mit dem Velo zur Arbeit und am Mittag gejoggt

Also alles bestens. Spüre leichtes Ziehen in der Kniebeuge, aber offenbar unkritisch.

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Eisbaden 3

Inzwischen hat das Wasser über 8°C. Wie oft ich bereits im kalten Wasser war, zähle ich nicht mehr. Ist selbstverständlich. Kalt duschen auch.

Weil ich ja nicht ans Limit gehe, war ich auch heute in der Emme nur knapp fünf Minuten bei ca. 9°C. Die befürchtete Unterkühlung auf der Heimfahrt blieb aus. Ich musste nicht mal Schlottern und fühlte mich bestens. Schön.

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Meine Laufkarriere Trainingslog

GLUEX

53 km, 2100 hm, schöne Eindrücke:

5 h 40 min

Leider gemäss Ankündigung des Organisators Edi der neunte und letzte Gantrisch Längenberg Ultra EXtreme. Zum Glück war ich nochmal dabei.

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Zwischenstand 2024

Schon bald zwei Monate vorbei und schon wieder 3 Wochen her seit dem letzten Post. Lasse ich meine Vorsätze schon wieder fahren? Der Zwischenstand:

  • Bloggen: Lässt nach. Bin auch momentan recht beschäftigt. Ist nicht so tragisch – ganz versandet ist das ja noch nicht.
  • Eisbaden: Läuft. Heute war ich zum vierten Mal mit den Firmenkollegen in der Aare und bin nach vernünftigen 5 min wieder raus. Die andern haben 6:30 gemacht – schliesslich war das Wasser ja auch schon 7°C. Ich bin der Ansicht, dass die Überwindung, die Adaption des Körpers an die Kälte und das Verweilen, bis es angenehm wird (ja, wird es nach 2-3 Minuten!) reichen sollten. Auch wenn ich problemlos länger verweilen könnte, erscheint mir das kontraproduktiv. Man kühlt nur weiter aus, erhöht vielleicht das After-Drop-Risiko und friert im Anschluss unnötig länger. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass der anfänglich positive Effekt auf’s Immunsystem bei längerer Verweilzeit wieder durch den Kälte-Stress aufgehoben oder sogar verschlechtert wird.
  • Kalt duschen: Ist normal geworden. Nach der ersten Überwindung, die halt doch manchmal noch nötig ist, ist das eine angenehme Erfahrung. Ich achte darauf, dass ich davon keine Schmerzen kriege – vor allem am Kopf. Wenn ich die Haare gründlich waschen will, stelle ich die Temperatur ganz wenig wärmer und danach sofort wieder vollständig auf «Kalt».
  • Kaum Alkohol: Ist aktuell sogar immer noch «kein Alkohol». Auf Geschäftsreise halt mit alkoholfreiem Bier. Zuhause zum Gluscht auch ab und zu. Aber Wein, Schnaps und richtiges Bier kann ich bis jetzt sehr gut weglassen. Und das süsse Zeugs hat mich noch nie wirklich interessiert.
  • Kaum Zucker: Funktioniert auch. Einzige Ausnahme: GLUEX. Ich dachte, für den Ultra-Trailrun brauche ich doch etwas Zucker – zum Zmorge ein kleines Rüeblitorten-Muffin, zum Lauf dann zwei Farmer-Stängel und einen Riegel vom einzigen Verpflegungsposten. Vielleicht hatte ich deswegen auf den letzten Kilometern Magenprobleme…? Das kenne ich sonst nicht.
  • Englisch lernen: On the job bin ich dazu gezwungen. Das hilft schon mal. Meine Wörtli vom Leo-Trainer pflege und repetiere ich längst nicht mehr so schön wie zum Jahresanfang, aber immer noch ab und zu. Sowie ab und zu einen Film auf Englisch. Also gilt auch noch als ungebrochener Vorsatz.
  • Daytraden: Dazu fehlt mir die Zeit – das kann warten. Aktuell wird das Portfolio ohne Zutun immer wertvoller – allerdings in sehr überschaubarer Grössenordnung. Das frühe Aufstocken habe ich natürlich verpasst. Im Gegenteil – ein wenig habe ich aus Unsicherheit mal noch verkauft.
  • Mehr Sport: Davon habe ich schon mehr «mehr» gemacht, aber ich bleibe dran und bin mit meinen Zeiten zufrieden. Dieses Jahr hatte ich schon den Benchmark «Weisshorn-Trail» und «GLUEX» – und versuche, in der freien Zeit noch möglichst viel unterzubringen, z.B. mit Schwimmen oder Joggen über Mittag. Oder mit dem Velo einen tutti-Kauf in Bettlach abholen, einen Film in Biel besuchen oder zum Mittagessen bei Kollegen anreisen.
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Eisbaden 2

Heute war ich zum zweiten mal in der kalten Aare. Der Kollege hat 6°C gemessen und somit entsprechend einer Faustregel 6 min Aufenthalt im Wasser gestoppt. Eisbaden ist das zwar genau genommen nicht, aber das kann man offenbar so nennen – und es fühlt sich auch recht kalt an.

Bei strahlendem Sonnenschein war das Gefühl der Sonne auf der Haut nach dem Umziehen recht angenehm. Das Einsteigen dann zügig und wieder problemlos. Das Verweilen dann viel einfacher als beim letzten Mal – sicher auch dank der Sonne und etwas Bewegung mit ein paar Schwimmzügen. Zeitweise war das sogar angenehm und auf die heutigen 6 min bin ich stolz. Noch vor einem Monat hätte ich keinesfalls damit gerechnet, einmal in unter 16-grädiges Wasser zu gehen!

Aber die Kälte, resp. der Wärmeentzug geht nicht spurlos an mir vorüber. Obwohl ich nach den Aussteigen gerne und problemlos noch ein paar Minuten in Badehose an der Sonne gestanden wäre, holt mich wenige Minuten nach dem Ankleiden zuerst ein starkes Kälteempfinden ein, gefolgt von einem starken Schlottern wie zu Kindeszeiten. Ich wäre lieber eine Runde Joggen gegangen als für die Rückfahrt ins Auto zu steigen. Aber schon beim anschliessenden Mittagessen war alles wieder gut und und der Körper wieder genügend aufgewärmt.

Alles super – ich freue mich aufs nächste Mal!

Und nebenbei: Kalt duschen gefällt mir inzwischen und kostet kaum noch Überwindung.

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Trainingslog

Eisbaden

Heute gehe ich zum ersten Mal ins kalte Wasser!

Tipps vom Arbeitskollegen, der die Firmen-Eisbade-Gruppe und die Teilnahme am Blausee-Schwimmen initiiert hat:

  • Kontrollierte Atmung, tief ausatmen – signalisiert dem Körper, dass man alles unter Kontrolle hat.
  • Mindset ist wichtig.
  • Arme vielleicht erst mit der Zeit ins Wasser mitnehmen. Nicht zuerst hochhalten und erst später ins Wasser nehmen – das ist heftig. Im Voraus entscheiden.
  • Wichtig ist die Nachbereitung. Nicht zu schnell aufwärmen wegen Afterdrop. Faustregel: So lange aufwärmen wie man im Wasser war. Mit langsamen Bewegungen, leicht in der Hocke wieder aufwärmen (Tai-Chi-mässig).

Soll angenehm sein und die Stressresizenz erhöhen. Schüttet Endorphine aus. Sei weniger «hart» als kalt duschen.

Der erste Versuch war erfolgreich: Langsam aber bestimmt über die Bootsrampe ins Wasser gehen, auf die Atmung achten (habe ich zwar weitgehend vergessen). Während dem Hineingehen habe ich mich noch für «Arme ins Wasser» entschieden und musste nicht kämpfen. Der Schmerz war vernachlässigbar, aber ich hatte irgendwie doch ein unangenehmes Gefühl im Wasser – und auch keine Lust, mit den andern beiden zu plaudern. Nach zwei Minuten ging ich wieder raus und danach nochmal kurz rein für ein paar Schwimmzüge.
Ich würde glaub‘ lieber schwimmen als einfach im Wasser zu stehen. Und bin schon gespannt, wie es sich das nächste Mal anfühlt…