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Eisbaden 3

Inzwischen hat das Wasser über 8°C. Wie oft ich bereits im kalten Wasser war, zähle ich nicht mehr. Ist selbstverständlich. Kalt duschen auch.

Weil ich ja nicht ans Limit gehe, war ich auch heute in der Emme nur knapp fünf Minuten bei ca. 9°C. Die befürchtete Unterkühlung auf der Heimfahrt blieb aus. Ich musste nicht mal Schlottern und fühlte mich bestens. Schön.

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Zwischenstand 2024

Schon bald zwei Monate vorbei und schon wieder 3 Wochen her seit dem letzten Post. Lasse ich meine Vorsätze schon wieder fahren? Der Zwischenstand:

  • Bloggen: Lässt nach. Bin auch momentan recht beschäftigt. Ist nicht so tragisch – ganz versandet ist das ja noch nicht.
  • Eisbaden: Läuft. Heute war ich zum vierten Mal mit den Firmenkollegen in der Aare und bin nach vernünftigen 5 min wieder raus. Die andern haben 6:30 gemacht – schliesslich war das Wasser ja auch schon 7°C. Ich bin der Ansicht, dass die Überwindung, die Adaption des Körpers an die Kälte und das Verweilen, bis es angenehm wird (ja, wird es nach 2-3 Minuten!) reichen sollten. Auch wenn ich problemlos länger verweilen könnte, erscheint mir das kontraproduktiv. Man kühlt nur weiter aus, erhöht vielleicht das After-Drop-Risiko und friert im Anschluss unnötig länger. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass der anfänglich positive Effekt auf’s Immunsystem bei längerer Verweilzeit wieder durch den Kälte-Stress aufgehoben oder sogar verschlechtert wird.
  • Kalt duschen: Ist normal geworden. Nach der ersten Überwindung, die halt doch manchmal noch nötig ist, ist das eine angenehme Erfahrung. Ich achte darauf, dass ich davon keine Schmerzen kriege – vor allem am Kopf. Wenn ich die Haare gründlich waschen will, stelle ich die Temperatur ganz wenig wärmer und danach sofort wieder vollständig auf «Kalt».
  • Kaum Alkohol: Ist aktuell sogar immer noch «kein Alkohol». Auf Geschäftsreise halt mit alkoholfreiem Bier. Zuhause zum Gluscht auch ab und zu. Aber Wein, Schnaps und richtiges Bier kann ich bis jetzt sehr gut weglassen. Und das süsse Zeugs hat mich noch nie wirklich interessiert.
  • Kaum Zucker: Funktioniert auch. Einzige Ausnahme: GLUEX. Ich dachte, für den Ultra-Trailrun brauche ich doch etwas Zucker – zum Zmorge ein kleines Rüeblitorten-Muffin, zum Lauf dann zwei Farmer-Stängel und einen Riegel vom einzigen Verpflegungsposten. Vielleicht hatte ich deswegen auf den letzten Kilometern Magenprobleme…? Das kenne ich sonst nicht.
  • Englisch lernen: On the job bin ich dazu gezwungen. Das hilft schon mal. Meine Wörtli vom Leo-Trainer pflege und repetiere ich längst nicht mehr so schön wie zum Jahresanfang, aber immer noch ab und zu. Sowie ab und zu einen Film auf Englisch. Also gilt auch noch als ungebrochener Vorsatz.
  • Daytraden: Dazu fehlt mir die Zeit – das kann warten. Aktuell wird das Portfolio ohne Zutun immer wertvoller – allerdings in sehr überschaubarer Grössenordnung. Das frühe Aufstocken habe ich natürlich verpasst. Im Gegenteil – ein wenig habe ich aus Unsicherheit mal noch verkauft.
  • Mehr Sport: Davon habe ich schon mehr «mehr» gemacht, aber ich bleibe dran und bin mit meinen Zeiten zufrieden. Dieses Jahr hatte ich schon den Benchmark «Weisshorn-Trail» und «GLUEX» – und versuche, in der freien Zeit noch möglichst viel unterzubringen, z.B. mit Schwimmen oder Joggen über Mittag. Oder mit dem Velo einen tutti-Kauf in Bettlach abholen, einen Film in Biel besuchen oder zum Mittagessen bei Kollegen anreisen.
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Eisbaden 2

Heute war ich zum zweiten mal in der kalten Aare. Der Kollege hat 6°C gemessen und somit entsprechend einer Faustregel 6 min Aufenthalt im Wasser gestoppt. Eisbaden ist das zwar genau genommen nicht, aber das kann man offenbar so nennen – und es fühlt sich auch recht kalt an.

Bei strahlendem Sonnenschein war das Gefühl der Sonne auf der Haut nach dem Umziehen recht angenehm. Das Einsteigen dann zügig und wieder problemlos. Das Verweilen dann viel einfacher als beim letzten Mal – sicher auch dank der Sonne und etwas Bewegung mit ein paar Schwimmzügen. Zeitweise war das sogar angenehm und auf die heutigen 6 min bin ich stolz. Noch vor einem Monat hätte ich keinesfalls damit gerechnet, einmal in unter 16-grädiges Wasser zu gehen!

Aber die Kälte, resp. der Wärmeentzug geht nicht spurlos an mir vorüber. Obwohl ich nach den Aussteigen gerne und problemlos noch ein paar Minuten in Badehose an der Sonne gestanden wäre, holt mich wenige Minuten nach dem Ankleiden zuerst ein starkes Kälteempfinden ein, gefolgt von einem starken Schlottern wie zu Kindeszeiten. Ich wäre lieber eine Runde Joggen gegangen als für die Rückfahrt ins Auto zu steigen. Aber schon beim anschliessenden Mittagessen war alles wieder gut und und der Körper wieder genügend aufgewärmt.

Alles super – ich freue mich aufs nächste Mal!

Und nebenbei: Kalt duschen gefällt mir inzwischen und kostet kaum noch Überwindung.

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Trainingslog

Eisbaden

Heute gehe ich zum ersten Mal ins kalte Wasser!

Tipps vom Arbeitskollegen, der die Firmen-Eisbade-Gruppe und die Teilnahme am Blausee-Schwimmen initiiert hat:

  • Kontrollierte Atmung, tief ausatmen – signalisiert dem Körper, dass man alles unter Kontrolle hat.
  • Mindset ist wichtig.
  • Arme vielleicht erst mit der Zeit ins Wasser mitnehmen. Nicht zuerst hochhalten und erst später ins Wasser nehmen – das ist heftig. Im Voraus entscheiden.
  • Wichtig ist die Nachbereitung. Nicht zu schnell aufwärmen wegen Afterdrop. Faustregel: So lange aufwärmen wie man im Wasser war. Mit langsamen Bewegungen, leicht in der Hocke wieder aufwärmen (Tai-Chi-mässig).

Soll angenehm sein und die Stressresizenz erhöhen. Schüttet Endorphine aus. Sei weniger «hart» als kalt duschen.

Der erste Versuch war erfolgreich: Langsam aber bestimmt über die Bootsrampe ins Wasser gehen, auf die Atmung achten (habe ich zwar weitgehend vergessen). Während dem Hineingehen habe ich mich noch für «Arme ins Wasser» entschieden und musste nicht kämpfen. Der Schmerz war vernachlässigbar, aber ich hatte irgendwie doch ein unangenehmes Gefühl im Wasser – und auch keine Lust, mit den andern beiden zu plaudern. Nach zwei Minuten ging ich wieder raus und danach nochmal kurz rein für ein paar Schwimmzüge.
Ich würde glaub‘ lieber schwimmen als einfach im Wasser zu stehen. Und bin schon gespannt, wie es sich das nächste Mal anfühlt…

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Kalt baden

Nachdem ich nun schon sicher 3 Wochen ausschliesslich kalt dusche – zu Hause, in der Firma, im Schwimmbad – bahnt sich ohne weiteres Zutun die nächste Challenge an: In der Firmengarderobe haut mich ein mir unbekannter Kollege an, ich sei doch der, der sich zum Blauseeschwimmen angemeldet hat. Er gehe mit vier andern Kollegen über den Winter jeden Dienstagmittag zum Eisbaden in die Aare. Ich könne ja mal mitkommen.

Umgehend wünsche ich Aufnahme in ihren Teams-Kanal und reserviere mir die Dienstagmittage im Outlook. Cool! Mal sehen, wie sich das anfühlt… Ich kann mir nur Schmerz vorstellen, aber der Kollege meint, kalt duschen sei unangenehmer.

Der entsprechende Teams-Kanal heisst «Blausee-Schwimmen». Das ist also eine Gruppe, die sich auf diesen Event in knapp elf Monaten vorbereitet. Ab fünf Personen übernimmt Ypsomed die Startgebühr. Die Chancen stehen schonmal nicht schlecht 🙂

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Kalt duschen

Ein Vorsatz ist in meiner aktuellen Übermotivation noch dazugekommen: Kalt duschen und später vielleicht Eisbaden oder mindestens im Winter Wingfoilen (letzteres schon mit Neopren).

Eine Kollegin hat kürzlich erzählt, dass sie mit einer Gruppe jede Woche ein paar Minuten in die Aare geht – aktuell bei ca. 6°C Wassertemperatur.

Das bewundere ich schon lange und möchte mich Warmduscher (im wahrsten Sinne des Wortes) auch etwas abhärten. Und im Internet findet man auch sofort ein paar Vorteile von kalten Duschen (z.B. https://www.runtastic.com/blog/de/kalt-duschen-vorteile/).

Gemäss der Kollegin beginnt das bereits wirksam mit kurzem «kalt Abduschen» der Arme und Beine. Gehört – getan: Seitdem habe ich das schon ein paarmal gemacht, sogar schon komplett kühl geduscht und allgemein die Wassertemperatur reduziert – schliesslich spare ich so gleich noch teuren Strom und reduziere die Schimmelgefahr im Haus 🙂

Konkrete Ziele habe ich mir nicht gesetzt, aber vielleicht schaffe ich es ja tatsächlich mal in die winterliche Aare und hoffentlich kann ich die windige Zeit nächsten Winter zum Wingfoilen nutzen!