Weil für die 24h-Challenge Stöcke empfohlen werden, muss ich das mal ausprobieren. Bisher habe ich noch nie Stöcke benutzt – nur meine Arme. Also packe ich die Lekis meiner Frau für ein weiteres Training am Vertical run.
Die Überraschung ist gross und positiv. Vor allem abwärts gewann ich mit Stöcken viel Sicherheit und Stabilität. Fehltritte und Ausrutscher werden verziehen und wahlweise kann die Sicherheit oder die Geschwindigkeit erhöht werden 😉 Voraussetzung ist etwas Rhythmusgefühl und dass man sich die Stöcke nicht direkt vor die Füsse steckt. Mehr zur Technik schreibe ich auf Laufen mit Stöcken.
Auch aufwärts unterstützen die Stöcke – vor allem auf steileren Passagen und mit einem gewissen Grad an Erschöpfung. Die Unterstützung ist mit Stöcken vermutlich direkter, also ökonomischer als mit schwingenden Armen. Dafür müssen sich meine Arme zuerst an die neue Belastung gewöhnen… ich gehe also wieder mal mit Stöcken laufen.
So bin ich 3x rauf und runter und habe mich beim dritten Aufstieg schön an den Stöcken hochgestossen und den dritten Abstieg mit fast schon unvorsichtiger Geschwindigkeit gemacht.
Ab und zu stosse ich auf Unverständnis für etwas intensiveres Training wie jetzt z.B. für die 24h-Challenge. Das heutige Training hat wieder bestätigt, «warum ich mir das antue». Die rasche Antwort ist in den Bildern unten und die Ausführlichere beschreibe ich separat auf «Warum macht er das?«.

