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Trainingslog

Vorfreude…

…etwas vom Wichtigsten für einen erfolgreichen Lauf.

Bedenken? Ja sicher, aber die lassen sich reduzieren:

Zu wenig Schlaf? Habe versucht, vorzuschlafen. Nicht sehr erfolgreich. Macht aber nichts. Den letzten Jungfraumarathon habe ich auch in übermüdetem Zustand sehr gut überstanden und beim 100km-Lauf war Müdigkeit kein Problem. Und morgen habe ich frei genommen und versuche, noch ein wenig zu dösen.

Schlechter Untergrund? Ja, es ist mit Schneematsch oder mindestens sonst Matsch zu rechnen. Diese Woche bin ich auch prompt bereits im Sumpf auf dem Weissenstein ausgerutscht. Und die Steine und Wurzeln im Laub sind nicht ohne. Massnahme: Sorgfältig laufen, mit der Zeit heiklere Passagen nur noch gehen. Stöcke benutzen – habe ich ja geübt. Und jedes Mal beim Hochgehen den Kopf etwas entspannen, um Abwärts wieder konzentrationsfähiger zu sein.

Zu wenig Durchhaltevermögen? Vielleicht. Aber habe ich Druck? Oder muss ich 24h laufen? Nein! 3x hoch schaffte ich und erachte ich bereits als gute Leistung. Alles weitere richtet dann schon der aufkommende Ehrgeiz. Das führt zum nächsten Bedenken:

Hält das mein Körper durch? Ehrlich gesagt, kann ich mir das nicht vorstellen. Und ich hatte schon Misstritte, Verhärtungen, Fersenschmerzen und einen blauen Zehennagel. Aber: Die Strecke ist dank dem unebenen Untergrund und den Stufen nicht speziell belastend. Und der Wechsel hoch und runter bringt Abwechslung und teilweise Regeneration. Wenn mein Körper das doch nicht mitmacht, muss ich die Stärke haben, aufzuhören. Soweit mein Vorsatz.

Ich könnte noch mehr Bedenken auflisten, aber habe viele davon bereits im Training und aus der Erfahrung entkräftet.

Was bleibt also übrig? Nur noch Vorfreude auf einen ausserordentlichen Lauf in wunderschöner Umgebung. Dass das Wetter gut wird, ist natürlich noch das Tüpfelchen aufs «i».

Was ich sagen wollte: Mentale Stärke hilft bereits im Vorfeld und lässt sich trainieren. Obs verhebt, schreibe ich nach dem Lauf…

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