Nach 4 Kurs-Lektionen und ein paar selbständigen Einheiten bis 2.5km habe ich heute die 3km-Distanz ausprobiert. Bewusst gemütlich, um mich voll auf die Bewegungen und die Atmung konzentrieren zu können.
Jetzt bin ich ganz beflügelt von dem Erfolgserlebnis. Ich schwamm nämlich 3.4km mit 2:28/100m (Bewegungszeit 1:25:07) und fühlte mich danach pudelwohl.
Der grösste Fortschritt war glaub‘, die Luft länger anzuhalten und erst mit der Kopf-Drehung kurz vor dem «Auftauchen» rasch auszuatmen. Damit ist es im Wasser viel leiser und ich höre den Rythmus und allfällige Unregelmässigkeiten beim Armschlag. Zudem gibt es mehr Auftrieb und eine bessere Wasserlage. Ich vermute, dass so auch mehr Sauerstoff aufgenommen wird.
So kam ich in ein ganz neues Flow-Gefühl und konnte mich besser auf die Arme konzentrieren, die ich – wenn immer ich daran denken konnte – schön gestreckt und lang gezogen habe. Es war mir sogar möglich, ab und zu ein wenig mit den Beinen zu paddeln, ohne komplett aus dem Rythmus zu fallen und ohne Atemnot :-).
Für den Inferno-Triathlon heisst das: Freue mich auf’s Schwimmen und habe keine Angst, dass ich deswegen beim Velofahren einbreche. Sicher wird die Orientierung recht schwierig und werde ich in den Wellen viel Wasser schlucken, aber ich weiss, dass ich problemlos 90min schwimmen kann und danach noch OK bin.
Und ich kann mich noch steigern, z.B. mit stärkeren Armen und verinnerlichter Technik…