Heute war ich zum zweiten mal in der kalten Aare. Der Kollege hat 6°C gemessen und somit entsprechend einer Faustregel 6 min Aufenthalt im Wasser gestoppt. Eisbaden ist das zwar genau genommen nicht, aber das kann man offenbar so nennen – und es fühlt sich auch recht kalt an.
Bei strahlendem Sonnenschein war das Gefühl der Sonne auf der Haut nach dem Umziehen recht angenehm. Das Einsteigen dann zügig und wieder problemlos. Das Verweilen dann viel einfacher als beim letzten Mal – sicher auch dank der Sonne und etwas Bewegung mit ein paar Schwimmzügen. Zeitweise war das sogar angenehm und auf die heutigen 6 min bin ich stolz. Noch vor einem Monat hätte ich keinesfalls damit gerechnet, einmal in unter 16-grädiges Wasser zu gehen!
Aber die Kälte, resp. der Wärmeentzug geht nicht spurlos an mir vorüber. Obwohl ich nach den Aussteigen gerne und problemlos noch ein paar Minuten in Badehose an der Sonne gestanden wäre, holt mich wenige Minuten nach dem Ankleiden zuerst ein starkes Kälteempfinden ein, gefolgt von einem starken Schlottern wie zu Kindeszeiten. Ich wäre lieber eine Runde Joggen gegangen als für die Rückfahrt ins Auto zu steigen. Aber schon beim anschliessenden Mittagessen war alles wieder gut und und der Körper wieder genügend aufgewärmt.
Alles super – ich freue mich aufs nächste Mal!
Und nebenbei: Kalt duschen gefällt mir inzwischen und kostet kaum noch Überwindung.