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Kalt baden

Nachdem ich nun schon sicher 3 Wochen ausschliesslich kalt dusche – zu Hause, in der Firma, im Schwimmbad – bahnt sich ohne weiteres Zutun die nächste Challenge an: In der Firmengarderobe haut mich ein mir unbekannter Kollege an, ich sei doch der, der sich zum Blauseeschwimmen angemeldet hat. Er gehe mit vier andern Kollegen über den Winter jeden Dienstagmittag zum Eisbaden in die Aare. Ich könne ja mal mitkommen.

Umgehend wünsche ich Aufnahme in ihren Teams-Kanal und reserviere mir die Dienstagmittage im Outlook. Cool! Mal sehen, wie sich das anfühlt… Ich kann mir nur Schmerz vorstellen, aber der Kollege meint, kalt duschen sei unangenehmer.

Der entsprechende Teams-Kanal heisst «Blausee-Schwimmen». Das ist also eine Gruppe, die sich auf diesen Event in knapp elf Monaten vorbereitet. Ab fünf Personen übernimmt Ypsomed die Startgebühr. Die Chancen stehen schonmal nicht schlecht 🙂

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Ernährung am Inferno

Im Schwimmkurs lernte ich Mänu kennen, der den Inferno schon dreimal gemacht hat und mir nach der letzten Schwimmstunde ein paar Tipps gab:

  • Verpflegung und Material allgemein sorgfältig vorbereiten am Freitag
  • Genug Essen und Trinken auf dem Velo – da geht’s am besten

Dazu muss ich den Verpflegungsplan anschauen und mir hier noch ein paar Gedanken machen…

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Schwimmen

Letzte Schwimmstunde

Nach sieben Crawl-Lektionen hat der Kurs letzten Mittwoch geendet. Ich habe zwischendurch gut geübt und bin mit meinem Fortschritten zufrieden. Bei der einen Übung habe ich jedenfalls 400m in 8 min zurückgelegt. Die Leiterin hat auch anerkennend gute Fortschritte attestiert.

Ihr letzter Tipp zum mitnehmen: Den rechten Arm beachten. Links ist in Ordnung und rechts soll der Bewegungsablauf noch verbessert werden.

Ich werde im Winter weiterhin in der Traglufthalle üben. Sobald ich einen Neopren habe und die Wassertemperaturen angenehmer werden, geht’s dann in die Aare und irgendwann auch auf den Bieler- oder Thunersee mit Wellen.

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Schlitteln

Schon mehrere Jahre nutze ich wenn möglich den Schnee am Weissenstein und kombiniere Bergauflaufen mit Schlitteln. Hoch laufe ich dabei in normaler Joggingkleidung.

Hinunter schlitteln in Laufkleidung ist schmerzhaft. Das weiss ich aus Erfahrung. Also packe ich normalerweise einen Rucksack mit:

  • Skihose
  • leichte warme Jacke
  • ev. langärmliges Wechsel-Shirt
  • Kappe und Schlauchhalsband (oder Sturmhaube)
  • Skihandschuhe
  • Velobrille, falls es sehr kalt oder neblig ist oder schneit

Zur Laufkleidung gehören idealerweise robuste, nicht allzu durchlässige Trailrunning-Schuhe mit starker Sohle und ev. dickere Socken.

Den Bändel vom Schlitten fädle ich in einen Hüftgurt (resp. ein Militär-Gepäckgurt) und ziehe meinen Holzschlitten mittig hinter mir her. So kann ich mich ungehindert bewegen. Auf den Strassen muss ich den Schlitten halt bis zum Schnee unter den Arm klemmen.

Oben heisst’s dann: Umziehen und gut gekleidet sausen lassen.

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Trainingslog

Schwimmkurs

Vorgestern mit der dritten Instruktorin mit wieder etwas anderen Übungen. Z.B. Intervalle mit 25m Vollgas, dann 75m locker. Oder sehr ungewohnt: Ohne Beine, ohne Pull-Buoy, mit gekreuzten Beinen. Die sogenannte Wasserlage, will die Beine dann absinken und grossen Widerstand verursachen.

Noch eine Lektion, die ich vielleicht sogar wegen Dienstreise ausladen muss. Aber ich kann ja Üben und habe aus meiner Sicht gute Fortschritte gemacht. Ich konnte nämlich zuletzt gut mit den»starken» vom Kurs mithalten!

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Triathlon tracken

Schwimm- und Lauf-Segmente kann ich inzwischen mit der «Lap»-Taste meiner Sportuhr unterteilen, aber wie tracke ich den ganzen Triathlon als eine Aktivität? Idealerweise mit separatem Mountainbike-Teil?

Wahrscheinlich hilft da das fenix 7-Benutzerhandbuch, Abschnitt «Erstellen von Multisport-Aktivitäten«:

Und damit habe ich den Inferno-Triathlon gleich rasch eingerichtet. War wirklich einfach und während dem Umständlichen Tippen des Aktivitätsnamens auf der Uhr hat sich mein Handy gemeldet und die praktische Eingabe per Handy angeboten.

Auto-Pause, Auto-Runde und Alarme sind ausgeschaltet, Wechselzeiten sind aktiviert. Muss dann mal üben beim Training…

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Inferno-Zeitplan

Ich mache mir erste Gedanken zu meinen Zeiten am Inferno – aus Neugier und damit ich meinen Verwandten mitteilen kann, wann ich in Unterbach bei ihnen zu Hause vorbei komme.

Eine erste Schätzung sollte möglich sein. Schliesslich bin ich ja schon 3km geschwommen und passt ansonsten die Voraussage von Komoot bisher recht gut.

Schwimmen

Thun – Oberhofen, 3.1 km.

Im Hallenbad kann ich inzwischen 3km mit einem Schnitt von 2:22 min/100m schwimmen. Im 27-grädigen 50m-Becken, ohne Wellen, ohne Wind und Strömung, ohne Orientierungsschwierigkeiten, ohne andere Schwimmer – dafür auch ohne Neopren und ziemlich am Anfang meines Schwimmtrainings.

Also rechne ich mal vorsichtig mit 2:30 min/100m.
Mal 31 (3.1 km) gibt 77.5 Minuten, also 1:17:30.

Quercheck mit letztjährigen Inferno-Zeiten (Datasport):
39 Männer meiner Altersklasse 2 haben gefinished. Die Gesamtzeiten reichen von 11h 15min bis knapp 14h. Mit etwas Training erwarte ich, in die vorderen 25% zu gelangen – schliesslich reichte es mir bei längeren Bergläufen manchmal sogar knapp in die ersten 10%. Wenn ich mir also von den knapp 40 Leuten vorsichtig den 15. (Startnummer 184) raus picke, hat der mit insgesamt 12h 28min abgeschlossen und brauchte zum Schwimmen 1h 14min (2:22 min/100m).

Ich wäre somit ca. 7:50 Uhr fertig mit Schwimmen (Start 6:30 in Thun)

Den Wechsel kann ich noch gar nicht einschätzen. Bis jetzt habe ich noch nie einen Neopren in kurzer Zeit ausgezogen. Dazu mache ich mir später sicher noch Gedanken…

Rennvelo

Oberhofen – Grindelwald, 97km, 2145hm.

Komoot gibt mir mit der Einstellung «sehr sportlich» bisher zuverlässige Prognosen – auch auf längeren Strecken mit Höhenmetern. Ich nehme also den Inferno-GPX-Track, entferne den Start in Thun und alles nach Grindelwald, so dass die Rennvelo-Strecke übrig bleibt. Könnte etwa passen mit 97.2 km, aber gibt mir 2490 hm an – ich bin also auf der sicheren Seite.

Die Schätzung von Komoot ist dabei 4h 53min.

Quercheck mit Startnummer 184 vom 2023: 4h 39min – das lass‘ ich einfach mal so stehen. Wind, Wetter und Wettkampffieber kann man eh nicht einrechnen.

Aber währenddem ich das schreibe, wird mir bewusst, dass ich wahrscheinlich schon noch gezielt auf dem Renner trainieren muss. Dieser Teil könnte recht entscheidend sein.

Nach der Komoot-Schätzung fahre ich 4h nach dem Start, also um 10:30 durch Unterbach. Das ist bei Rennrad-Kilometer 60 (2h 38min von Oberhofen).

In Grindelwald wäre ich dann also gegen 13 Uhr.

Bike

Grindelwald – Stechelberg, 30km, 1180hm.

Dasselbe Prozedere für die Mountainbike-Strecke. Diesmal schätzt mir Komoot 27.6km und 1190hm in 2h 32min – vorausgesetzt, ich bin dann immer noch «sehr sportlich».

Quercheck: Nummer 184 hatte im 2023 2h 27min.

Uhrzeit in Stechelberg voraussichtlich ca. 15:30 Uhr.

Berglauf

Stechelberg – Schilthorn, 25km, 2175hm.

Da wird keine Berechnung mehr passen – nachdem ich bereits 9 Stunden angestrengt unterwegs war.

Ich hoffe, dass ich mich während den Downhills von Grindelwald und von der kleinen Scheidegg etwas erholen kann und dass die zu erwarteten Schmerzen vom ungewohnt vielen Velofahren beim Laufen verschwinden.

Meine Referenz Nr. 184 hatte 4h 8min für diesen letzten Teil.

Gesamtzeit

Ich setze mir schon mal 12h 30min als erreichbares Ziel unter normalen Bedingungen – in Anlehnung an den 15. Rang von 39 in meiner Altersklasse im 2023 (die vielen «DNF» zähle ich nicht dazu).

Mein Wunschziel muss ich im weiteren Training noch ermitteln, wozu ja noch etwas Zeit bleibt.

Nachtrag 12.08.2024:

Aktuelle Schätzung, wobei «langsam» sicher viel zu vorsichtig geschätzt ist. Aktuelles Wunschziel ist «unter 12 Stunden»:

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Kalt duschen

Ein Vorsatz ist in meiner aktuellen Übermotivation noch dazugekommen: Kalt duschen und später vielleicht Eisbaden oder mindestens im Winter Wingfoilen (letzteres schon mit Neopren).

Eine Kollegin hat kürzlich erzählt, dass sie mit einer Gruppe jede Woche ein paar Minuten in die Aare geht – aktuell bei ca. 6°C Wassertemperatur.

Das bewundere ich schon lange und möchte mich Warmduscher (im wahrsten Sinne des Wortes) auch etwas abhärten. Und im Internet findet man auch sofort ein paar Vorteile von kalten Duschen (z.B. https://www.runtastic.com/blog/de/kalt-duschen-vorteile/).

Gemäss der Kollegin beginnt das bereits wirksam mit kurzem «kalt Abduschen» der Arme und Beine. Gehört – getan: Seitdem habe ich das schon ein paarmal gemacht, sogar schon komplett kühl geduscht und allgemein die Wassertemperatur reduziert – schliesslich spare ich so gleich noch teuren Strom und reduziere die Schimmelgefahr im Haus 🙂

Konkrete Ziele habe ich mir nicht gesetzt, aber vielleicht schaffe ich es ja tatsächlich mal in die winterliche Aare und hoffentlich kann ich die windige Zeit nächsten Winter zum Wingfoilen nutzen!

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Englisch

Passt nicht zum Sport, aber soll als einer meiner Vorsätze auch seinen Platz im Blog kriegen.

Aktuell beschäftigen mich ein paar Wörter, welche ich einfach nicht richtig zuordnen und unterscheiden kann:

whatever:
was auch immer; egal was; …

however:
aber; allerdings; jedoch; trotzdem; wie auch immer; …

whereas:
indessen; hingegen; in Anbetracht dessen; …

nevertheless:
dennoch; trotzdem; nichtsdestotrotz; …

anyway:
ohnehin; trotzdem; jedenfalls; wie auch immer; …

though:
aber; jedoch; allerdings; dennoch; obwohl; …

eventhought:
gibt’s gar nicht – heisst «even though» 🙂

althought:
obgleich; obschon; wenn auch; trotzdem; …

despite:
trotz; ungeachtet

in spite of:
trotz; ungeachtet

Bedeutet also fast alles «trotzdem» – aber wo wird jetzt was am besten angewendet? Wenn ich umgekehrt suche, wird die Sache noch schlimmer:

Ich brauche Beispiele…

Vielleicht kann ich dann ein paar unnötige Wörter aus meinem Wortschatz streichen und für die Übersetzung Deutsch -> Englisch den verbleibenden wichtigen Wörtern die treffendste Übersetzung zuordnen – gelegentlich…

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Klugscheisser Trainingslog

Joggen mit Trainingseffekt

Meine neue Uhr sagt mir immer wieder, dass ich viel zu wenig im anaeroben Bereich trainiere. Ok – man liest ja auch, dass joggen in der Komfortzone kein richtiges Training sei.

Ich bin selber auch überzeugt, dass meine recht gute Leistungssteigerung über die ersten «Jogging-Jahre» dem unebenen Terrain am Weissenstein zu verdanken ist. Wechselnde Steigungen und vor allem kurze intensivere Anstiege wirken sicher wie Intervall-Training.

Das möchte ich mir wieder zu Nutze machen und habe gestern auch wieder solche «Intervalle» eingebaut, resp. ein paar kurze Anstiege in einem anstrengenden Tempo gerannt – und danach aber ohne Pause wieder in normalen Tempo weiter gejoggt. So kriegt mein Körper seine intensiveren Einheiten und damit den Anreiz zum Verbessern der Sauerstoffaufnahme und Laktatabbaus und was sonst noch hilft – ohne nervige, über Kopfhörer oder Uhr vorgegebene Intervalle.