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Erster Mittagslauf

Der Titel stimmt zwar nicht ganz – ich war bereits im Schnitt zweimal pro Jahr über Mittag am Laufen – vor allem, um dem solothurner Nebel zu entfliehen.

Jetzt wird sich das ändern. Am neuen Arbeitsort gehen viele Leute über Mittag laufen und ich mit, da mir ja jetzt die Zeit für die Heimfahrt fehlt.

Und das ist gut: Vor allem im Winter ist das die einzige Möglichkeit, noch bei Sonnenschein unterwegs zu sein.

Auf der Runde hat sich gezeigt, dass der Trainingseffekt eher gering sein wird. Schliesslich sind wir da in der Gruppe mit streuendem Leistungsniveau und wenig Höhenmetern unterwegs und plaudern die meiste Zeit. Es wird sicher auch noch anspruchsvollere Tage geben, aber für die 24h-Challenge muss ich auf jeden Fall noch abends ein paar mal auf den Berg. Für die weiteren Läufe nutze ich dann ja zusätzlich noch den Arbeitsweg.

Aber ich bin trotzdem begeistert. Das schöne hügelige Emmental lässt sich hier auf sehr vielen unterschiedlichen Routen geniessen. Mit unserem Laufmeister habe ich sogar bereits über eine mögliche längere Tour auf die Lueg gesprochen…

Die Daten zur Mittagsrunde:

Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
00:43:47
hours
00:42:55
hours
7.45
km
5:46
min/km
2:07
min/km
136.60
meters
735
kcal

(der 2min-Pace ist vom Schlussspurt)

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Energieriegel selber machen

Nein, ich komme jetzt nicht mit einem weiteren Rezept, aber bringe die Links, welche für mich bis jetzt am nützlichsten waren:

Mein Favorit, weil einfach und Zutaten verfügbar:

https://www.smarticular.net/energieriegel-selber-machen-ausdauersport-vegan/
Copyright © smarticular.net

Zutaten

  • 150 g Haferflocken
  • 50 g Vollkornmehl (z.B. Dinkelvollkornmehl)
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Datteln
  • 60 g Kokosöl
  • 60 ml Wasser
  • 5 EL Honig
  • 50 g ungeschälte Hanfsamen (am besten ungeschälte wegen des Eisens, gibt es im Bioladen oder online)
  • Falls verfügbar: 3 EL Brennnesselsamen als zusätzliche Proteinquelle
  • 1 EL Weizenkleie als Magnesiumlieferant.

Das lässt sich anpassen: Mir fehlten auch schon Rosinen und Weizenkleie, was ich durch (magnesiumhaltige) gedörrte Aprikosen ersetzte.

Am besten die groben Sachen (Datteln und Aprikosen) zerkleinern und mit den trockenen Zutaten mischen. Danach die klebrigen Sachen beimengen. Idealerweise stehen die Haferflöckli noch bereit, wenn dann alles etwas zu feucht an den Händen klebt 🙂

Backen, bis etwas angetrocknet – gem. Rezept bei 200° für 15min.


Weitere Ideen – noch nicht ausprobiert:

https://www.runtastic.com/blog/de/muesliriegel-selber-machen/

http://www.runtastic.com/blog/de/3-muesliriegel-schnell-und-einfach-selbst-gemacht/

https://www.smarticular.net/energieriegel-selber-machen-ausdauersport-vegan/

Sportgetränk
http://www.runtastic.com/blog/de/perfektes-sportgetraenk/

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Armtraining mit Stöcken

Wegen einem verregneten Wochenende verschiebe ich mein Training vor. Geplant ist etwas Übung mit den Stöcken und weiteres Einlaufen der Snowcross-Schuhe. Nicht zuletzt geniesse ich einfach den kleinen Schönwetterteil des Wochenendes auf der Route Falleren-Röti-Weissenstein.

Die Snowcross kommen zwar kaum zum Zug – es geht lediglich einige Meter durch den Schnee. Trotzdem bin ich froh um wasserdichte Schuhe, geht es doch ein paar mal durchs Wasser, resp. Schneematsch – vor allem am oberen Teil des Abstiegs.

Also bei Schnee oder Sumpf werde ich an der 24h-Challenge mit den Snowcross beginnen, damit die Füsse noch eine Weile trocken bleiben. Später kann ich dann auf bequemere Schuhe umsteigen.

Schönes Plätzli unterwegs.
Snowcross mit Schnee.
…doch noch Schnee(-matsch) auf abschüssigem Weg.
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Stiegenlos mit Stöcken

Weil für die 24h-Challenge Stöcke empfohlen werden, muss ich das mal ausprobieren. Bisher habe ich noch nie Stöcke benutzt – nur meine Arme. Also packe ich die Lekis meiner Frau für ein weiteres Training am Vertical run.

Die Überraschung ist gross und positiv. Vor allem abwärts gewann ich mit Stöcken viel Sicherheit und Stabilität. Fehltritte und Ausrutscher werden verziehen und wahlweise kann die Sicherheit oder die Geschwindigkeit erhöht werden 😉 Voraussetzung ist etwas Rhythmusgefühl und dass man sich die Stöcke nicht direkt vor die Füsse steckt. Mehr zur Technik schreibe ich auf Laufen mit Stöcken.

Auch aufwärts unterstützen die Stöcke – vor allem auf steileren Passagen und mit einem gewissen Grad an Erschöpfung. Die Unterstützung ist mit Stöcken vermutlich direkter, also ökonomischer als mit schwingenden Armen. Dafür müssen sich meine Arme zuerst an die neue Belastung gewöhnen… ich gehe also wieder mal mit Stöcken laufen.

So bin ich 3x rauf und runter und habe mich beim dritten Aufstieg schön an den Stöcken hochgestossen und den dritten Abstieg mit fast schon unvorsichtiger Geschwindigkeit gemacht.

Ab und zu stosse ich auf Unverständnis für etwas intensiveres Training wie jetzt z.B. für die 24h-Challenge. Das heutige Training hat wieder bestätigt, «warum ich mir das antue». Die rasche Antwort ist in den Bildern unten und die Ausführlichere beschreibe ich separat auf «Warum macht er das?«.

Nebel bei Falleren, Rüttenen
Nebel bei Fallern, Rüttenen
Sonne und Ruhe am Stiegenlos, Weissenstein
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Steigerung: >4h – 2300hm

War 3x auf dem Weissenstein. Inkl. Weg von zu Hause sind das 26.6km mit 2330hm – also etwa der Glacier run mit dickerer Luft. Trainingsvoraussetzungen: Übermüdet (letzte Nacht knapp 3h geschlafen) und hungrig nach einem gefüllten Arbeitstag mit Kundenaudit und Qualigespräch – perfekt, um eine Krise beim Laufen zu erzeugen und überwinden. Zum Verstärken des Effekts bin ich den ersten Aufstieg auf Tempo gelaufen – leider hat Strava diese Zeit nicht für einen laufenden Wettbewerb erfasst :-(. Der Einbruch ist beim dritten Aufstieg gekommen, wo ich dann auch kurz auf die Bänklis sass und Gehpausen einlegte, und war bis zum Abstieg überwunden. Ich habe mich – zu Trainingszwecken – überwunden, jeweils nur ein paar Meter zu gehen und am Schluss noch etwas zu beschleunigen. Erkenntnisse: 2. Stirnlampe und 6 Sätze Batterien mitnehmen; Generell alles 2x mitnehmen; Pause wahrscheinlich nach der 3. Runde; anfänglich 1h pro Aufstieg rechnen (sehr langsam), wird später noch mehr. Jetzt mag ich aber nicht mehr schreiben und fall’ todmüde ins Bett. 

Ergänzung am nächsten Morgen: Alles i.O.: Tief geschlafen, Rücken, Waden, Füsse, Arme, Oberschenkel, Knie ohne Kater oder sonstige Folgen, obwohl ich gestern am Schluss alles etwas gespürt habe.

Noch ausprobieren: Stöcke – werden ja empfohlen und könnten tatsächlich helfen, die Beine zu entlasten – schliesslich sind an der 24h-Challenge abartig Höhenmeter zu erwarten.

Was mir hilft: 

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Zweiter Test

Zweites Mal 2x Vertical run. Gämse gesehen. Heimweg im Flow. Erstes Mal Strava benutzt – tipptopp – runtastic vergessen! Habe ich doch mit Strava gezögert, weil ich dachte, dass ich dann die Schuhe nicht mehr so schön tracken kann. Aber das geht in Strava auch – hat sogar alle Schuhe von runtastic importiert.

Vornehmen: 

  • Abwärts im Dunkeln nur Gehen – jedenfalls im oberen Teil.
  • Stöcke ausprobieren
  • Andere Stirnlampe ausprobieren
  • Kompressionsstrümpfe ausprobieren
  • Brooks Cascadia Trailschuhe sind in Ordnung
  • Abwärtsgehen ist hier viel weniger belastend als mit höherer Geschwindigkeit auf Asphalt (wie z.B. am Napfmarathon).

Recherche: 

  • Wie viel Kalorien würde ich verbrauchen?
  • Wie ernähre ich mich am besten?
  • Übung gegen Verkrampfung im Hals und im Rücken?
    • Übung habe ich noch keine besondere ausser halt im Alltag manchmal den Hals in alle Richtungen strecken.
    • Im Übrigen heisst es: Laufen, laufen, laufen. Und bei Verspannungsanzeichen die Haltung ändern und lockern, z. B. mit hängenden Armen oder kurzen Halsdehnübungen.
  • Kompressionsstrümpfe nützlich?
  • Gibt es auch Kompressions-Ärmlinge? Die Arme kribbeln schon beim zweiten Abwärtsgang.
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Langsame Höhenmeter austesten

Notizen zur Vorbereitung für die 24h-Challenge Falleren-Sennhaus, welche ich seit ein paar Tagen immer ernsthafter ins Auge fasse.

Eben habe ich den Weg 2 x gemütlich gemacht und dabei endlich mal Wildschweine gesehen! Freute mich wie ein Kind. Hat sich eigentlich schon gelohnt – ohne den Gedanken an die 24h-Challenge wäre ich nicht um diese Zeit im Dunkeln das Stiegenlos rauf und runter.

Gemäss Infoschild ist die Route 7km mit 700hm. Dazu kommt noch der Weg von zu Hause nach Fallern und vom Stiegenlos via Bellevue zurück. Zeit: 3h26. Rest hat runtastic wegen Stromsparmodus nicht richtig getrackt.

Erkenntnisse zur Vorbereitung:

  • Waden schön dehnen und lockern. Am Anfang hats gezogen.
  • Konzentration. Gedankenverloren das Stiegenlos runter jöggerlen führt beim aktuellen Buchenlaub unweigerlich zum Sturz!
  • Langsamer als je zuvor; Abwärts weitgehend gehen statt rennen. Die Strecke ist fast schon waghalsig – spätestens abwärts im Dunkeln mit müden Beinen!
  • Essen und trinken. Am Bieler 100-er hat sich Brot und Bouillon bewährt. Ab und zu ein Riegel. Zuckerzeugs (Gel) höchstens zur Not
  • Hals und Rücken trainieren!! Hals hat schon beim ersten Hochlaufen gezogen. Rücken spüre ich jetzt.
  • Strom mitnehmen! Handy ist sicher nach 3 Anstiegen leer (Nachtrag: Besser ohne Totmann-App :-)) und im Stromsparmodus wird die Route nicht richtig getrackt.
  • Beim Einlesen (https://www.ultra-marathon.org/index.php/duv-sport/training/38-renntaktik-und-betreuung-beim-24-stundenlauf) war noch die Rede von Stützstrümpfen …?.